Diagnostik

Nach der Erstvorstellung, in der wir in erster Instanz eine Problemorientierung und -fragestellung in Zusammenarbeit mit der Patientin oder dem Patienten und deren Eltern versuchen zu erarbeiten, folgen vier bis sieben weitere diagnostische Stunden. In diesen Stunden untersuchen wir die Problematik aus Sicht der Jugendlichen bzw. beobachten wir das Spielverhalten und die Kontaktaufnahme der Kinder. Wir bieten ein Familien- bzw. Elterngespräch zur Klärung der Sichtweisen der Familienmitglieder in bezug zur Problematik der Jugendlichen und Kinder.



In vielen Fällen erfolgt auch eine internistisch-neurologische bzw. neuropsychologische Entwicklungsdiagnostik mit relevanten Laboruntersuchungen sowie psychologische Testungen. Während der psychologischen Testung bestimmen wir die intellektuellen Leistungsfähigkeiten des Kindes und je nach Problemstellung weitere wichtige Parameter, u.a. die Leserechtschreib- und Rechenfähigkeit, wie jedoch auch die allgemeine Problematik von Ängsten oder Zwängen.



Zum Abschlss der Diagnostik findet ein Behandlungsplangespräch mit den Eltern und dem Patienten/Patientin statt. Hier wird zunächst mit dem Patienten selbst die Entwicklung innerhalb der Diagnostikphase und weiterer Fragestellungen besprochen. Ein diagnostisches Aufklärungsgespräch und hieraus folgende mögliche Empfehlungen bzw. ein entsprechendes Behandlungsanbot – soweit innerhalb der Praxis möglich - schließen sich an.